Digital Fine Art Prints oder digitale Kunstdrucke genügen höchsten Ansprüchen. Man sagt auch, dass sie Museumsquatlität besitzen. Auf der ganzen Welt stellen Museen digitale Kunstdrucke aus..
Giclée Prints und Pigmentprints sind beides Unterbegriffe von "Digital Fine Art Prints". Beide sind etablierte Druckverfahren im Kunstbereich und sind fast identisch. .
Iris Giclée Prints sind der Klassiker innerhalb der Digital Fine Art Prints. Iris kommt von der Druckmaschinenmarke her, giclée heisst gespritzt (franz. gicler=spritzen). Kein aneres Verfahren kann so gut naturbelassene, unbehandelte Bütten- und Künstlerpapiere in einzigartiger Qualität digital bedrucken.
Pigmentprints sind die neueste Generation der digitalen Kunstdrucke. Mit Pigmenttinten, welche höchste Lichtbeständigkeit und feiste Auflösung garantieren, wird auf speziell behandelte Stoffe, Folien, Papiere und Leinwandmaterial gedruckt.
Was unterscheidet Digital Fine Art Prints von anderen digitalen Druckverfahren? Der Digital Fine-Art-Print unterscheidet sich von anderen digitalen Druckverfahren vor allem in qualitativen Aspekten wie einer extrem hohen Auflösung, einzigartigem Detailreichtum und durch die Verwendung hochwertiger Aquarell- und Büttenpapiere sowie Leinwand. Letzteres hat auf die Haltbarkeit einen enormen Einfluss. Auch die verwendeten Spezialtinten bieten eine unvergleichlich hohe Licht- und Alterungsbeständigkeit.
Der Digitaldruck hat sich zur führenden Technologie im Bereich des Kunstdrucks entwickelt. Sowohl die Drucktechnik als auch die Tinten und Bedruckstoffe genügen heute höchsten, konservatorischen Ansprüchen. In punkto Auflösung und Farbsensibilität übertreffen digital fine art prints sogar die herkömmlichen Verfahren wie die traditionelle Lithografie oder die Serigrafie um einiges.
Die Pigment Prints werden in einem 7-farbigen Piezo-InkJet-Verfahren unter Verwendung farbstabiler, pigmentierter Tinten (Archival-Tinten) hergestellt, die in variablen Tröpfchengrössen (in der Grösse einer roten Blutzelle) und mit einer hohen Auflösung von 1440 - 1800 dpi auf den Bedruckstoff treffen. Pro Düse treffen bis zu 1 Million dieser Tintentropfen pro Sekunde mit ca. 130km/h auf dem Papier auf die dabei nicht nur in ihrer Anzahl sondern auch in ihrer Größe variieren. Daraus ergibt sich ein mit freiem Auge nicht mehr erkennbarer Druckpunktaufbau.
Jede Druckzeile wird mit vier- bis achtfacher Überlagerung zu Papier gebracht. Ein einziges Bild im Format 100 x 100 cm auf Büttenpapier zu drucken, dauert bis zu 2,5 Stunden. Diese Methode ist zwar extrem zeitaufwändig, liefert aber Ergebnisse von kompromissloser Qualität.
Diese Technologie unterscheidet sich erheblich von anderen Druckverfahren, wie z.B. dem Offset-Druck.
Unterhalb sehen Sie den Unterschied sehr stark vergrössert:
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Offset mit grossen Rasterpunkten | Rasterlose Digital Fine Art Prints | ![]() |
Licht- bzw. Altersbeständigkeit
Die Lichtbeständigkeit der Drucke hängt vom Zusammenspiel der Tinten und dem verwendeten Material ab. Es kann also keine allgemeine Aussage getroffen werden.
Die Lichtbeständigkeit für Digital Fine Art Prints wird wohl irgendwo zwischen 60 und 200 Jahren liegen, bevor Farbveränderungen von blossem Auge festgestellt werden können.
Es besteht aber ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Tinten und Bedruckmaterialien.
Neben der Tinten/Papier Kombination spielen weiter eine Rolle: Lichtart, Beleuchtungsintensität und -dauer, Welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist der Druck ausgesetzt, Wird unter Glas ausgestellt oder ungeschützt.
Unter Verwendung von hochwertigem Kunstdruckpapier bestehend aus 100% Baumwollfasern/Hadern oder Alphazellulose, säurefrei, ph-neutral und möglichst alkalisch gepuffert und hochwertiger archival Tinten wie UltraChrome® Tinte von Epson, werden optimale Ergebnisse erzielt.
Durch ein geeignetes Firnis kann die Haltbarkeit des Drucks nochmals deutlich gesteigert werden.
Für weitergehend intersessierte:
Das unabhängige Institut Wilhelm Research untersucht verschiedenste Tinten/Papieren Kombinationen auf ihre Lichbeständigkeit.
Es wird empfohlen Digital Fine Art Prints wie andere künstlerische Arbeiten auf Papier zu behandeln: Sie sollten nach konservatorischen Gesichtspunkten gerahmt und keinem direkten Sonnenlicht bzw. Feuchtigkeit ausgesetzt werden..
Titel: Der Feuerwehrmann